Auf der Suche nach dem Zehntweg – Fortsetzung

Im letzten Jahr hatten meine Freundin und ich, uns im Kehdinger Land auf die Suche nach einem Zehntweg begeben. Du kannst hier darüber lesen.

Damals haben wir versucht einen alten Zehntweg, der zum Teil bis heute existiert zu befahren. Da dieser aber stellenweise mit so hohen Gras bewachsen war, konnten wir ihn mit den Fahrrädern nicht bis ans Ende folgen.

Nun war ich im Winter wieder an diesen Weg zurückgekehrt, um ihn noch einmal zu Fuß zu erkunden. Ich wollte wissen, wo er endet und den unbekannten Teil entlang wandern.

Beginn des Zehntweges

 

Der erste Teil des Weges war noch gut zu begehen und mit dem Rad oder Auto zu befahren, weil er heute von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt wird. Später wurde der Weg aber schmaler und war von hohem Gras bewachsen, so das eigentlich nur noch ein Vorwärtskommen zu Fuß möglich war.

Die weitere Strecke war von dort an von Schilfrohr und alten Kopfweiden gesäumt. Es gab viele Hasen und ein Rudel Rehwild zu sehen.

 

Am diesem Zehntweg liegen bis heute einige sehr alte Katen, die nur schwer zu erreichen sind. Ich finde diese alten Häuser mitten im Nirgendwo sehr faszinierend. Ein wundervoller Ort um Ruhe und Frieden zu finden und die Natur zu genießen.

     

 

Hinter der letzten einsamen Kate wurde der Weg noch schmaler und schlechter, zum Teil war er übergepflügt worden. So endete er schließlich auf einem Acker und es blieb nur noch ein ganz schmaler Grasstreifen davon übrig.

Das Ende des Zehntweges

Es war eine spannende Erfahrung diesen alten Weg zu folgen und die Stimmung, die Natur um mich herum wirken zu lassen. Gerne hätte ich so eine kleine einsame Kate, wo ich mich immer mal wieder hin zurückziehen könnte.

 

„Strahlende“ Aussichten an der Elbe

Am nächsten Tag bin ich an die Elbe gefahren und bin dort durch die Wiesen gelaufen.

Einige Containerschiffe auf dem Weg von Hamburg in die Nordsee waren zu sehen.

 

 

 

Und viele, viele Vögel, die auf den Elbwiesen Rast machten.

Am Abend gab es dann ein deftiges mittelalterliches Essen: Biohähnchen, gewürzt mit Honig und Salbei, dazu selbstgemachte Nudeln, Karotten und ein dunkles Bier.

 

 

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