Herbstzeit

Die letzten warmen Sommertage sind nun wohl endgültig vorbei. Der Garten zeigt langsam seine herbstlichen Farben, die Astern haben begonnen zu blühen.

tagpfauenauge

Die Sonnenblumen sind dieses Jahr sehr weit in die Höhe geschossen und wiegen sich nun im herstlichen Wind. Mein Erpel Onno freut sich über seine neue, sehr junge Frau – Hedwig, nach dem seine letzte Frau Ente Guste leider dem Habicht zum Opfer fiel.

onno-und-hedwig

Der alte Onno und die junge Hedwig

sonnenblume

 

 

 

 

 

 

 

Der Habicht flog zwei Tage später noch einmal ins Gehege und hatte sich ein Huhn gepackt, er konnte jedoch vertrieben werden und das Huhn überlebte den Angriff.

Nun ist der Auslauf mit neuen Bändern und reflektierender Folie geschmückt, so das der Hühnerkiller keine guten Chancen mehr auf eine Beute hat. Drei neue Hühner, fröhlich bunt, sind neu dazugekommen um den gefiederten Haufen hier wieder etwas aufzufrischen. Hahn Gernot scheint damit  aber etwas überfordert zu sein.

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Die drei neuen Mädels

Aus dem Gemüsegarten ernte ich zur Zeit Zucchini, Mangold, Möhren, Pastinaken, rote Beete und Kürbis.

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überbackene Zucchini

Viele Abende verbringe ich am Lagerfeuer, koche dort, genieße die Stille. Zuletzt zum Mabonfest habe ich dort einen Kanincheneintopf gekocht.

kaninchenfleischzutaten

 

 

 

 

Am Schluß noch ein wunderschönes Gedicht von Brigitte Heidebrecht, passend zur herbstlichen Stimmung.

beharrlich schleicht der herbst um mein haus

rüttelt an den türen:

KOMM HER ICH WILL DICH FRESSEN

im spiegel noch tröstlich auf meiner haut

die farbe des sommers:

ICH BIN SCHÖN

in meinem kopf bist du zuhaus

dort zündet die wehmut das herdfeuer an

für einen noch so langen winter:

KOMM UND BLEIB

waermendes-feuer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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6 Gedanken zu “Herbstzeit

  1. Hallo liebe Kerstin,
    ja, der Herbst ist wirklich eine ganz besondere Zeit, auch für mich. Gerade sind wir wieder in Dänemark an der Nordsee.
    Goldene Sonnenstahlen lassen das glatte Wasser glitzern wie Edelsteine. Die Luft ist kühl aber das Meerwasser ist noch warm, ich kann barfuß gehen. Wenn ich langsam am Strand entlanggehe und die Ruhe genieße, denke ich an das Gedicht von Erich Fried und sage es mir vor…. Urlaub pur!! Wenn ich dann wieder zuhause bin, werde ich wieder ernten: Zucchinis, die letzten Tomaten aus dem Gewächshaus, die späten Äpfel, jeden zweiten Tag Herbst-Himbeeren, köstlich. Ich liebe den Herbst.
    Ich wünsche Dir einen vollen Herbst
    liebe Grüße
    Nele

    • Vielen Dank liebe Nele. Das sind sehr schöne Zeilen über den Herbst. Ich wäre jetzt auch gerne am Meer oder noch lieber auf dem Meer.
      Liebe Grüße aus dem Moor
      Kerstin

  2. Liebe Moorblume, ich hatte auch mal so ein Messer, es war mein schönstes, ich habe es auch an einen lieben Menschen verschenkt.
    Heute freue ich mich über das Messer noch mehr als wenn ich es noch hätte.
    dein Käpt´n Blaubär

  3. Liebe Moorblume, ich freue mich wieder von dir zu lesen, deine Herbstzeilen. Schön das es Onno und seiner Frau so gut geht und neues Leben im Hühnerstall und bei Gernot ist. Das Gedicht ist so tiefsinnig romantisch zum Herbst, auch deine Kochanregungen passen dazu mit den Fotos und den Werkzeugen. Ich bin jetzt auch im melancholischen Herbst.
    Dein Käpt´n Blaubär

    • Lieber Käpt´n Blaubär, mein „Kochwerkzeug“ das Messer hüte ich wie meinen Augapfel. Es ist ein so wertvolles Geschenk, von einem ganz besonderen Menschen geschmiedet.
      Das Gedicht spricht voll aus meiner Seele und paßt zu meiner jetzigen Herbststimmung.
      Feste Umarmung
      deine Moorblume

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