Wilde Tage, Teil 1

Meine wilden Tage starte ich bei Regenwetter, draußen im Garten mit einem Frühstück. Die Feuerstelle habe ich mit einen großen Sonnenschirm überdacht, so bleibt alles trocken. Bei meiner Naturerfahrung hatte ich mir eigentlich warmes Sommerwetter gewünscht. Nun ist es nass und relativ kalt. Aber auf besseres Wetter zu warten, ist wohl sinnlos. Also packe ich meine Sachen, die ich zum Kochen brauche zusammen und lege los.

Frühstückskräuter

Mit Brennholz, das ich schon vor einigen Tagen gesammelt habe, mache ich ein kleines Feuer. Für meinen Tee und das Fladenbrot sammle ich einige Kräuter in der Nähe, die auf meinem Gartengrundstück wachsen.

 

Darunter sind Schafgarbe, Breitwegerich, Taubnessel, Kleeblüten, Johanniskraut, Brennessel und Blüten der Nachtkerze. In den Fladenbrotteig wandern Giersch, Gundermann und Brennesselsamen. Der Teig besteht sonst nur aus Wasser und Mehl.

wildes Frühstück

Die Fladen sind schnell mit einem Stock ausgerollt, während der Tee schon köchelt. Ein paar Himbeeren, die reif sind, verwerte ich ebenfalls gleich mit. In einer Pfanne brate ich etwas Speck an, um das Brot darin zu backen. Die Fladen schmecken lecker, der Tee leicht fruchtig. Tee aus getrockneten Kräutern wäre aber sicher intensiver.

Früstücksfladen mit Himbeere

Den Regen spüre ich mittlerweile schon nicht mehr, ich bin viel zu sehr beschäftigt. Mein Versuch, einen Feuerbohrer zu bauen, scheitert leider am falschen Holz und daran, daß ich keinen Bohrer und anderes Werkzeug zu Herstellung nutzen will.

Fortsetzung folgt…….

 

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