Schottisches Frühstück

Heute gibts mal wieder was aus der Moorküche 🙂

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Manchmal habe ich keinen Hunger auf herkömmliches Brot und suche dann nach Alternativen für das Frühstück. So habe ich selbstgemachtes Fladenbrot für mich entdeckt.

Gerste

In dem Buch Mit Haube und Hacke von Fiona Houston findet man ein schönes Rezept mit Gerstenfladen. Sie ist wohl die älteste Brotform in Schottland. Die Fladen sind schnell gemacht und schmecken mit Käse und Pesto sehr lecker.

Für die Fladen braucht man:                                                                                                                                              260 ml Milch, 25g Butter, eine Prise Salz und 150 g (oder mehr) Gerstenmehl

Teig udn Fladen Milch, Butter und Salz werden leicht erhitzt, danach das Gerstenmehl einrühren, bis ein Teig entsteht.  Aus dem Teig Fladen formen und diese in einer heißen Pfanne (ohne Fett) backen.

Bei mir ist der Teig bei dieser Mengenangabe immer sehr klebrig und dünn, ich gebe ihn dann einfach, wie bei Kartoffelpuffer, direkt in die Pfanne.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA       Fladen mit Gierschpesto

Ich bestreiche die Fladen gerne mit meinem selbstgemachten Pesto, im Moment mache ich mir Gierschpesto. Du kannst sie aber auch süss mit Marmelade geniessen.

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11 Gedanken zu “Schottisches Frühstück

  1. Hallo, dieses Rezept möchte ich auch in der nächsten Zeit ausprobieren. Hab das Buch von Fiona Houston auch schon mehrere Male verschlungen, man findet immer wieder Anregungen 🙂 Und ein Gierschpesto ist eine fabelhafte Idee, er bevölkert leider meinen Garten jedes Jahr aufs neue… Vielleicht verzieht er sich ja, wenn man anfängt, ihn zu ernten 😉

    • Hallo, ich lese auch gerade wieder in dem Buch von Fiona Houston. Ich liebe es. Eine tolle Lektüre für die Zeit vor dem Ofen.
      Und das Wildkraut einfach aufessen, ist eine tolle Idee.
      Gruß Kerstin

  2. Hallo Kerstin :-).
    Das Fladenbrot ist sicher total lecker.
    Mich würde aber auch interessieren, wie du dein Gierschpesto machst. Wenn ich möchte, dann habe ich ja auch immer genügend Giersch im Garten :-). Ich habe auch gelesen, dass er sehr gesund sein soll. Aber wirklich was mit ihm anzufangen weiss ich nicht.
    Liebe Grüße
    Isabell

    • Liebe Isabell, für mein Gierschpesto pflücke ich genügend Giersch (den es bei dieser, leider, sehr milden Witterung bei uns hier, immer noch gibt). Hinzu gebe ich dann Knoblauch, Sonnenblumenkerne und Haselnüsse und ein sehr gutes Olivenöl. Das Ganze zerkleinere ich dann mit einem Pürierstab. Du kannst Giersch in Suppen und Salate verwenden, zu Nudelgerichten hinzufügen. Kleingeschnitten in Quark oder Butter. Einfach mal ausprobieren.
      Liebe Grüße aus dem Moor

      • Herzlichen Dank!
        Das werde ich bestimmt ausprobieren. Bei uns wächst er im Moment nicht, aber er kommt bald wieder, das weiss ich genau :-).
        LG
        Isabell

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