Geschichten vom „Andersleben“

Da mich schon länger mit dem Thema Minimalismus beschäftige, möchte ich heute zwei Bücher zu diesem Thema vorstellen, die mir sehr am Herzen liegen.

Das erste Buch von Fiona J. Houston mit dem Titel „Mit Haube und Hacke“, handelt von einem spannenden Selbstversuch. Die Schottin lebte ein Jahr lang, wie im 18. Jahrhundert (1792) in einem alten Cottage neben ihrem Wohnhaus. Ihre Tagebuchaufzeichnungen und Fotos aus dieser Zeit sind einfach toll und lassen den Leser richtig mitfühlen. Nach dem Lesen des Buches war ich für viele Dinge (Heizung, Dusche, fliessend Wasser…), die in meinem Leben selbstverständlich sind, sehr dankbar.

Bücher

Das zweite Buch heißt “ Wer wandert, braucht nur, was er tragen kann“ von Anne Donath. Diese Frau wurde in Deutschland dadurch bekannt, daß sie sich eine kleine Holzhütte ohne Strom, Heizung, Telefonanschluß, bauen ließ und dort einfach nur lebt. Sie trennte sich bei ihrem Einzug in die Hütte von allen überflüssigen Dingen, die sie nicht mehr brauchte und lebt seit dem in einem 16 qm großen Raum auf einem Stückchen Land.
In ihrem Buch beschreibt sie, auf wundervoll einfache Weise, von ihrer Idee und Umsetzung und ihren Erfahrungen damit. Weiterhin schildert sie von ihren Reisen, besonders in die Sahara, wo sie die einfache Art zu leben kennenlernte.

Ich mag diese beiden Bücher besonders deshalb, weil sie keine typischen „Aussteigerbücher“ sind, die mir oft viel zu aufdringlich sind und mit erhobenen Zeigefinger daher kommen und belehren wollen.

 

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2 Gedanken zu “Geschichten vom „Andersleben“

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