Die Mistel

Auf dem Weihnachtsmarkt im Dezember gab es auch in diesem Jahr wieder einen Stand, an dem man Mistelzweige kaufen konnte.

mistelzweigeSicher kennen alle den Brauch, einen Mistelzweig über die Tür zu hängen und darunter seinen Liebsten zu küssen. Das soll dem Paar dann zu einer glücklichen Partnerschaft verhelfen.

Auf einer Reise durch die Bretagne habe ich unzählige Misteln gesehen und musste dabei an den Druiden Miraculix denken, der die Mistel für seinen geheimen Zaubertrank der Gallier sammelte.

Die Mistel ist auf Bäume angewiesen, an denen sie als Halbschmarotzer zu finden ist. Sie benötigt Wasser und Mineralstoffe ihres Wirts, gibt aber auch Zucker und Nährstoffe an diesen zurück. Ihre klebrigen Samen werden von Vögel weitergetragen und gelangen durch deren Kot wieder auf andere Bäume.

Der Mistel werden besondere Heilkräfte zugeschrieben. Sie soll das Immunsystem stimmulieren und Blutdrucksenkend wirken. Außerdem kann sie in der Krebstherapie eingesetzt werden.

getrocknete MistelFrüchte und Blätter der Mistel sollten nur durch einen Kaltauszug verwendet werden, damit die Giftstoffe, die in ihr enthalten sind, nicht heraus gezogen werden. Bei der Ernte sollte man keine Klinge aus Eisen benutzen. Die Druiden schnitten die Zweige mit einer goldenen Sichel in den frühen Morgenstunden.

Vielleicht entdecke ich bei meiner nächsten Wanderung durch die Natur einmal diese tolle Pflanze.

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